Ja zu Stolpersteinen

Im sächsischen Heidenau haben AfD und CDU beschlossen, keine weiteren Stolpersteine aufzustellen, stattdessen wollen Sie das Gedenken an den Holocaust auf die Friedhöfe verbannen. 

Seit 1992 der erste Stolperstein vor dem Kölner Dom verlegt wurde, wurden in 1200 deutschen Gemeinden und 30 weiteren Ländern über 100.000 Stolpersteine verlegt. Sie erinnern daran, dass an vielen Orten in Deutschland lebendige jüdische Gemeinden waren, die durch den Nationalsozialismus vernichtet wurden.

In zahlreichen Stellungnahmen haben alle demokratischen Parteien darauf hingewiesen, dass das Zusammengehen von AfD und CDU in Heidenau ein Vorgang ist, der nicht akzeptiert werden darf.

„Wir sind Hürther“ begrüßt, dass die Stadt Hürth weiter zu den Stolpersteinen steht. Derzeit sind in Hürth 33 Stolpersteine verlegt, die  vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer der NS-Gewaltherrschaft in den Bürgersteig eingelassen wurden.
Wir danken den Schüler*innen des Ernst-Mach-Gymnasiums und vielen anderen, dass sie die Pflege der Steine übernommen haben.